31. Juli 2011

Das Wort zum Sonntag

Wort zum Sonntag vom 02.07.2011

"«Wort zum Sonntag - Christliche Gedanken zum Zeitgeschehen»
Jeden Samstag um 19.55 Uhr auf SF 1.Das aktuelle Wort zum Sonntag vom 2. Juli 2011 spricht der reformierte Pfarrer Andreas Peter.Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht nur ein schöner Traum"

30. Juli 2011

Arbeit sucht Einkommen



Eine richtig gute Idee !
Ein sofort machbarer, sehr interessanter Schritt in Richtung Grundeinkommen:

" Herzlich Willkommen,

"Arbeit sucht Einkommen!" will helfen, Arbeit zu ermöglichen, die nicht bezahlt wird. Die Idee ist ein Einkommen, das von anderen Menschen geschenkt wird: direkt, bedingungslos, rein privat, ohne Vertrag. Diese Internetseite kann benutzt werden, um die eigene Situation zu kommunizieren.

Darüber hinaus geht es bei dieser Idee um die Erkundung der Entkopplung von Arbeit und Einkommen und der Frage des Schenkens. Insofern kann man es auch als eine praktische Vorstudie zur Idee des bedingungslosen Grundeinkommens sehen - aber eben noch nicht bedingungslos, sondern noch gebunden an den Umstand, dass jemand etwas unternimmt.

Florian Lück, Hugoldsdorf, Feb. 2011"

Schau Euch die Seite an. wenn Ihr Eure Arbeit noch ein Einkommen sucht, macht mit. Wenn Ihr weitere Ideen dazu habt, teilt sie mit

Beginnen wir mit dem Entkoppeln! Ich freue mich!

22. Juli 2011

Bedingungslos wertvoll



Morgen,23.07.11 um 10 Uhr gibt es in Nürnberg ein bedingungsloses Frühstück:
"So findet am Samstag, 23. Juli, ab 10 Uhr am Prinzregentenufer neben dem Biergarten auf der Wöhrder Wiese ein „Bedingungsloses Frühstück“ statt, das um 13.30 Uhr in einen „Festzug mit Krönungswelle“ mündet. Dieser führt durch die Innenstadt."

Achtung Programmänderung: Wegen Nässe findet das Frühstück im St. Sebalder Pfarrhof statt. Albrecht-Dürer-Platz 1.
(Jeder bringt was leckeres mit..)
Quelle:Nürnberger Zeitung

Ich bin beeindruckt von der Initiative von Margit, Lili und Tom "Wer wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?" 3 Menschen, eine liebevolle Idee, Freude, Kraft, Mut und Arbeit . Meine Hochachtung!
Hier das ganze Programm bis zum 31.07.11
Ich freue mich auf unsere Begegnung und Gespräche am Donnerstag, den 28.07.2011
18.00 Uhr „Alle Fragen zum Grundeinkommen“, Bürgergespräch mit Enno Schmidt
(Autor des Filmes „Grundeinkommen“)
19.30 Uhr Podiumsdiskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen (Moderation: Enno Schmidt)
mit Renate Schmidt, Susanne Wiest, Gerald Häfner, Prof.Dr. Günter Gerhardinger u.a.
Eckstein, 1.01 Sebalder Saal, Burgstr.1-3, Nürnberg
Ich freue mich sehr, bis dann, Susanne

18. Juli 2011

Demokratie 2.0 und Grundeinkommen

Ein veraltetes, etwas verstaubtes System ist unsere Demokratie wie ich finde.
Recht schwerfällig und langsam, immer noch eher obrigkeitsstaatlich organisiert, personen- und parteienzentriert, , intransparent, bürgerfern.....
Zu dieser"Expertentagung" war ich tatsächlich als ziemlich einsames "Bürgerexemplar mit Petitionserfahrung" und auch eingeladen.
So stelle ich persönlich mir Demokratie nicht vor:



So auch nicht:




Durch die Grundeinkommenspetition , die ja nun mal an unseren Bundestag adressiert ist, erfahre und lerne ich täglich wie unsere Demokratie funktioniert.
Ich erlebe auch Reaktionen von Mitbürgern die jegliches Vertrauen in unserer politisches System verloren zu haben scheinen.

Ich beschäftige mich neben den Inhalten der Politik, zunehmend auch mit der demokratischen Form, die diese Inhalte ja tragen soll.
Ich habe das Petitionswesen, eine absolute Notlösung in Sachen bürgerlicher Willensbekundung, und, durch die parteifreie Direktkandidatur 2009 für den Bundestag, auch das Wahlrecht und das Parteiensystem etwas näher kennengelernt.

Die vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Das habe ich versucht.
Die vorhandenen Möglichkeiten neu- und umgestalten. Das bewegt mich zur Zeit.

Wie verändern wir unsere Demokratie?
Weg von der Parteiendemokratie, hin zu einer Bürgerdemokratie. Das ist mein Wunsch.
Zum Glück gibt viele Menschen die auch am Thema Demokratie arbeiten. Zum Glück gibt es das Internet, so dass wir voneinander wissen und zusammenarbeiten können.
Am Thema Grundeinkommen , am Thema Demokratiegestaltung, am Thema......


Heute bin ich auf die Web Seite Government 2.0 gestossen. Ein Auszug:

"Unser Selbstverständnis

Zusammen möchten wir den Austausch von Erfahrungen und Ideen voranbringen. Hierzu verstehen wir den Verein als Netzwerk, das Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen bündelt, als Werkstatt, die Veranstaltungen wie das Government 2.0 Camp oder Praxis-Workshops organisiert, und als ThinkTank, der mit Publikationen und Projektideen für die Praxis sein Wissen zur Verfügung stellt.

Unsere Vision

Unsere Vision ist eine offene Verwaltung. Wir glauben, Transparenz und Offenheit sind elementare Bestandteile vom Verwalten und Regieren der Zukunft. Wir wollen gemeinsam dazu beitragen, die Entwicklung dahin zu voranzubringen.

Diese Vision braucht viele Unterstützer, damit sie Wirklichkeit wird. Wir freuen uns deshalb über Kontakt zu Organisationen und engagierten Mitmenschen, die unsere Ziele teilen. Denn gemeinsam lässt sich mehr erreichen."

Auf der Seite stehen viele interessante Beiträge. Eine Suche nach neuen Formen, neue Strukturen für Mitbestimmung und Transparenz...
Mitmachen, mitgestalten.

Brief vom Petitionsausschuss


Anfang letzten Monats, ich verspürte schon länger den Impuls einmal den weiteren Fortgang unserer Petition zu erfragen, kam ganz überraschend für mich, ein Brief aus dem Bundestag.
Das freundliche Angebot des Mitarbeiters der Bundestagsverwaltung weitere Fragen telefonisch zu beantworten habe ich gerne wahrgenommen.
Ich habe mich nach dem weiteren Ablauf im Petitionsverfahren erkundigt. Was passiert nun weiter mit unserer Petition?
Ich fasse hier für Euch den Inhalt des Telefonats kurz zusammen:

-Für jede Petition gibt es mindestens 2 Berichterstatter.
Einer für die Regierungsseite, einer für die Opposition.
Da das Thema Grundeinkommen interessant zu sein scheint, haben sich bei unserer Grundeinkommenspetition Berichterstatter aus allen Fraktionen gemeldet.
Es gibt in unserem Falle also 5 Berichterstatter.

Unsere Petititon liegt nun schon länger im Büro eines Berichterstatters. Es gibt, wie ich erfahren habe keine Möglichkeit eine zügigere Bearbeitung einzufordern. In Beamtendeutsch: "Eine zeitnahe Bearbeitung ist nicht geregelt".
Dass die Bearbeitung solange dauert, könne auch daran liegen wurde mir gesagt, dass der Berichterstatter Rücksprache mit seiner Fraktion halten muss oder möchte.

Momentan lese ich die
Verfahrensgrundsätze
auf die mich der Verwaltungsmitarbeiter hingewiesen hat. ( Punkt 7 und 8 )

Ich überlege einen Brief an die Berichterstatter, oder die einzelnen Fraktionen zu schreiben.
Ich möchte zum Beispiel den Wunsch Enquete-Kommission (Katja Kipping) / Bürgergespräche nochmal Nachdruck verleihen. Auch die Aussage von Frau Remmers " " Systemverändernde“ Vorschläge zu diskutieren sei durchaus legitim, Schließlich müsse angesichts der nach wie vor hohen Arbeitslosigkeit gefragt werden, wie man die Sozialversicherungssysteme weiter entwickeln könne." wirft die Frage auf wie so eine Diskussion aussehen soll.
Dazu arbeite ich die Anhörung und die Aussagen der anwesenden Parlamentarier nochmal durch.
Über Vorschläge und Ideen sowohl Inhalt als auch Form betreffend freue ich mich.

Herzlich, Susanne

1. Juli 2011

Liebe Freunde und Interessierte,



Es gibt so viel zu schreiben...vom Kirchentag in Dresden, ein Brief aus dem Petitionsausschuss von dem ich Euch berichten möchte, ein Filmteam hat uns besucht. ...Es ist viel los in Sachen bedingungsloses Grundeinkommen.
Es ist viel los in meinem Leben. Das Schul- und Kindergartenjahr geht zu Ende.
Bewegende Feiern und glückliche Abschiede.
Wunderschöne Sommertage.
Morgen beginnen meine Ferien und ich berichte Euch in Kürze wieder mit Ruhe von den Ereignissen...
Auch beantworte ich dann endlich Eure Mails...
Herzlichen Dank an Kerstin und Dagmar für die liebe Hilfe.
Alles Liebe , Susanne