19. Oktober 2011

Das unverzichtbare Archiv Grundeinkommen

Seit ich mich so intensiv mit dem bedingungslosen Grundeinkommen beschäftige, ist das aktuelle.archiv-grundeinkommen für mich
die wichtigste Seite in Sachen Grundeinkommen.

Ich nutze das aktuelle archiv-grundeinkommen täglich.
Dank Wolfgang Roehrigs Arbeit bin ich informiert über alle Neuigkeiten, Ideen und Taten im Zusammenhang mit dem Kulturimpuls Grundeinkommen.
Für diese tägliche, unermüdliche Arbeit bin ich Wolfgang sehr dankbar.

So wie mir, geht es auch vielen, vielen anderen, die täglich das Archiv nutzen..

Gestern las ich nun:
"18.10.2011: Aus beruflichen Gründen muß die tägliche Aktualisierung dieses Angebotes bis auf weiteres leider eingestellt werden. (wr)"



Das ist natürlich verständlich und vollkommen zu respektieren, nimmt doch die Arbeit, im Zusammenhang mit dem sich ausbreitenden Kulturimpuls Grundeinkommen, ständig zu.
Doch fühle mich ohne das Archiv recht verloren muss ich sagen.

Wie geht es Euch?

Herzlich, Susanne

Ich empfehle auch die Nutzung der Materialsammlung im archiv -grundeinkommen

8 Kommentare:

  1. Grundeinkommen-Büro BielefeldOct 19, 2011 01:47 PM

    Ja, auch ganz lieben Dank an Wolfgang für die super präzisen Sammlungen. Ich werde aufgrund seiner Information nächste Woche nach Dortmund zum Infotag nach Dortmund fahren. Ich würde mir sehr wünschen, dass die Seite irgendwie weiter gepflegt wird.

    Liebe Grüße
    Matthias

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  2. Sehr interessant und informativ... weiter so.

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  3. Pflegen kann das offenbar nur jemand, der entweder schon Rente bezieht und Zeit und Verständnis dafür hat. (Dafür bin ich aber nicht so sehr, eher dafür:) Ihr alle richtet einen Spendentopf ein und bezahlt daraus jemanden, der diese Arbeit machen möchte. Denn: Arbeit ist das ja offenbar. Jemand opfert seine Lebenszeit da hinein und das muss ja auch etwas wert sein, oder?

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  4. Wolfgang hatte schon vor längerem gefragt, ob er Hilfe bei dieser Arbeit erhalten könnte!

    Scheint wohl nichts oder wenig passiert zu sein!

    Aufgrund dessen habe ich ihm gestern meine Hilfe bei dieser ehrenamtlichen wichtigen Arbeit angeboten, bin zwar nicht aus Berlin aber es sollte per Netz doch möglich sein!
    Habe noch keine Antwort von Ihm!

    Gemeinsam sollten Wir diese Seite tagesaktuell erhalten können, Mitstreiter sind sicher noch willkommen!

    Wenn das nicht möglich sein sollte, ist das hier vielleicht eine Ausweichmöglichkeit:

    http://wiki.un-grundeinkommen.de/index.php?title=Startseite

    Dort könnte unter Neuigkeiten jeder was einstellen!

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  5. Das ist die Frage, was ist uns die Arbeit einzelner, am und für den Kulturimpuls Grundeinkommen, wert?
    Hier mein Versuch für meine ehrenamtlich Arbeit ein Einkommen zu erzielen: Arbeit sucht Einkommen http://132.artos-hosting.de/index.php/start-261.html
    Irgendwann geht mir ja, bei aller Liebe zu meinem Tun, auch die Puste aus.
    Wolfgang und sein Archiv verdienen, auf jeden Fall finanzielle Unterstützung. Das Problem der ehrenamtlichen Arbeit, die sich jede und jeder ja leisten können muss, betrifft aber viele.
    Was wollen wir unternehmen?

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  6. Es wäre toll, einen Tätigkeitenfriedhof zu erstellen. Grabsteine, beschrieben mit wert- und sinnvollen Arbeiten, die aufgrund des Erwerbsarbeitszwangs nicht verrichtet werden können.

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  7. Hallo Susanne, hallo zusammen,

    ich kann die Bestürzung über die EInstellung von aktuelles.archiv-grundeinkommen.de voll und ganz verstehen. Auch ich fühle mich zunehmend von den aktuellen Entwicklungen in der Grundeinkommensbewegung abgeschnitten. Und nun wird ein weiteres Mal deutlich welchen großen Dienst Wolfgang für die Bewegung geleistet hat. Natürlich kann man das gar nicht genug wertschätzen.

    Aber ich halte die Diskussion über die Vergütung dieser Arbeit im Moment eher unangebracht. Ohne Grundeinkommen wäre das im aktuellen System nicht mehr als eine "Notlösung". Wichtiger wäre, dass die Arbeit am Archiv auf mehrere Leute aufgeteilt wird, um den einzelnen, in diesem Fall Wolfgang, zu entlasten.
    Es gäbe sicher genug engagierte Menschen in der Grundeinkommensbewegung, um ein Archiv-Team aufzustellen, ohne dass es für den einzelnen zuviel Arbeit wird.

    Viele Grüße,
    Stefan

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  8. Die Seite http://132.artos-hosting.de/index.php/start-261.html
    ist eine prima Idee. Es wäre vielleicht möglich, wenn die Idee, die ja viele von uns haben (ich hab das immer "Privatkommunismus" genannt, das Wort ist dabei egal, ich arbeite teilweise auf einem Markt in Hamburg und treffe da viele viele Leute, die hart arbeiten und jetzt und in Zukunft nur durch gegenseitige Hilfe, Schenken usw. glücklich leben könnten) von Menschen unterstützt würden, die z.B. das bge gut finden, sich aber nicht aktiv dafür einsetzen wie viele von uns. So groß sind unsere Gruppen noch nicht, daß Leute, die was dafür tun wollten, nicht die treffen könnten, die etwas benötigen... Und ich glaube, das wär wichtig, sich nicht nur anonym was zu spenden.
    Wir versuchen das, und es ist gar nicht einfach, bisher im Bekanntenkreis. Der blöde Spruch "bei Geld hört die Freundschaft auf" stimmt empirisch seltsam oft...Ich hab z.B. schon oft was verschenkt und danach festgestellt, daß seltsamerweise etwas "anders" wurde, auch wenn niemand es zugab. Neid entsteht, warum immer... usw. Hat ja wenig Sinn, wie es oft geschieht, das dann zu übersehen. Dagegen gäbe es aber Transparenz...Alle wüßten, der und die leisten das, und weil sie in finanzielle Schwierigkeiten kommen dadurch, erhalten sie etwas, als dankeschön für die Hilfe für alle!
    Gewerkschaften hätten ohne Streikkasse etwa nie was erreicht, als sie noch was erreichten...
    Beim aktuellen Archiv würde, man müßte fragen, wohl viel helfen, wenn 5-10 Leute, die täglich online sind (ich rede ständig auf der Straße mit Leuten übers bge, bin aber vom Internet insgesamt eher an einem schönen Leben gehindert und gehe schon länger nicht mehr täglich "on") mithelfen würden?
    Darüber hinaus könnte man doch auf genau dieser Seite, die du verlinkst, Susanne, ein paypal-Knöpfchen für Spenden installieren und in unseren Gruppen dafür werben? Die schwedische occupy-Bewegung veranstaltet grade kostenlose Flohmärkte. Alles nur Anfänge, aber keine schlechten.
    Es muß nicht Geld sein, Zeit hilft auch = die Arbeit teilen. Als jemand eine günstige Audio-Software schuf, half ich z.B., indem ich kostenlos das dicke Handbuch übersetzte. Genauso könnte bei dir z.b. jemand Einträge veröffentlichen, vielleicht mit Namen drunter, dem Du vertraust, Susanne? Dann wär nur die Hälfte Zeit dafür nötig. Du hättest für andere Dinge Zeit! Ich glaube, es ist für alle von uns gut, neben dem bge z.B. auch mehr Zeit für das zu haben, was auch politisch geschieht, dann würden wir wohl stärker werden und besser einschätzen können, vielleicht dies und das verbessern, uns fragen, was wir in 4 Jahren erreicht haben, ob wir wirklich zufrieden sind mit der gesellschaftlichen Wirkung, die wir bisher schaffen, usw. Kurz - die Idee ist klasse, und neben Geld können wir uns auch Zeit schenken!

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