21. Juni 2011

Bürgerspaziergang zur Wiedereinsetzung der Grundrechte



Termin: 24.6.2011: Berlin:

"Bürgerspaziergang zur Wiedereinsetzung der Grundrechte -
mit Übergabe des Brandbriefs von Ralph Boes und 1.000 Unterschriften an den Bundespräsidenten, die Bundestagsfraktionen, die Bundeskanzlerin und die Ministerin für Arbeit und Soziales

am Freitag, 24.06.2011
a.. Treffpunkt Schloss Bellevue (Haupteingang): 10.30 Uhr,
dort Abgabe des Briefes an den Bundespräsidenten um 10.45 Uhr
b.. Fahrt mit Bus 100: 11:13 Uhr ab Schloss Bellevue zum Reichstagsgebäude
c.. Fußweg zum Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
dort Abgabe der Post für die Bundeskanzlerin und die Fraktionen um 11:30 Uhr
d.. Fußweg zum Sozialministerium (Poststelle) Mauerstr. 52,
dort Abgabe des Briefes an die Ministerin für Arbeit und Soziales 11:55 Uhr

und freuen uns über jeden, der mitkommt.
Mit herzlichem Gruß,
Ralph Boes"

Quelle: aktuelles archiv grundeinkommen.

4 Kommentare:

  1. Ich bin noch unter den ersten 300 Unterzeichnern des "Brandbriefes", aber das muß trotzdem gesagt werden dürfen, es sei denn, Frau Wiest greift wieder mal unbegründet zur Zensur:

    Diese Aktion wird fehlgehen, wie alle ähnlichen davor. Der Brandbrief samt Unterschriftensammlung wird weitgehend ungelesen, aber belächelt in irgendwelchen "Kellern" oder gleich Papierkörben verschwinden und wir werden nie wieder davon etwas hören oder sehen oder lesen. Da wette ich 100:1 und setze tatsächlich gegen jeden, der die Wette hält 20 Euro.

    Ralph Boes hat immer noch nicht begriffen, mit welchen Machtsystem und welchem Menschenschlag "dahinter" er es in den Institutionen zu tun hat, denen der Brandbrief jetzt überreicht wurde. Die allermeisten Mitzeichner ebenso. Ihr habt nicht begriffen, daß es dieselben Leute und die selbe Art von System ist wie in den 30er und 40er Jahren letzten Jahrhunderts und später dann in der so genannten DDR. Die ignorieren Euch, weil sie wenn sie nachgeben und darauf eingehen würden um ihren eigenen Herrschaftsanspruch und den damit zusammenhängenden Vorteilen, insbesondere auch finanziellen Vorteilen fürchten müssen. Sie werden deshalb einen Teufel tun!

    Solcherart blauäugige Kommunikatioin bringt einfach nichts, wenn man es mit einer Mauer zu tun hat. Mauern lesen nicht, sie hören nicht, sie verändern sich nicht. Sie können NUR eingestürzt oder versetzt werden!

    Das muß Euch doch nun langsam mal klar geworden sein, oder?! Oder wollt Ihr nie aus der Naivität eines Kindes herauskommen, hm??!

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  2. @Jörg Tippmann
    Du hast mit Sicherheit recht ... aber:
    Es geht bei solchen Aktionen nicht so sehr darum, dass man bei denen etwas erreicht, denen der Brief geschrieben und überreicht wird, sondern es geht um eine Bewusstseinsbildung bei denen, die potentiell ihre Unterschrift unter einen solchen Brief setzen könnten. Denne es ist auch klar, dass niemand alleine eine Mauer einreißen oder versetzen kann.

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  3. @Jörg Tippmann

    Wenn du zu den ersten 300 Unterzeichnern gehörst, warum sprichst du dann mit "ich"- und "ihr" - Begriffen? Gehörst du nicht zur bGe-Bewegung dazu? Warum trennst du uns von dir?

    Ich stimme dir zu, den großen Umbruch wird diese Aktion nicht bringen. Weil wir uns schon mitten im großen Umbruch befinden. Es geht darum, diese Tatsache jedem bewusst zu machen und zwar auch mittels solcher "Spaziergänge", die nicht von Hass und Gewalt geprägt sind wie so manch andere Demo.
    Bewusst machen, bewusst machen...jaja, ich weiß, das hört sich esoterisch oder gar oberflächlich an. Und leicht gesagt ist es ebenso, um so schwerer aber auch umzusetzen.
    Es reicht nicht, den Menschen klarzumachen, dass die Welt im Umbruch ist, dass immer mehr immer weniger haben und andersrum genauso. Es reicht nicht, klar zu machen, dass die Industrialisierung einen hohen Stand erreicht hat und die Menschenarbeit ersetzen kann. Nein...es muss mehr kommen. Die Alternative, die Belohnung dafür muss aufgezeigt werden. Wir können den von dir benannten "Herrschaftsanspruch" der Obrigkeit ein ums andere Mal anklagen, bedauern oder verfluchen. Aber erreichen tun wir damit "nur" Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Wenn wir auf solche - doch recht kleinen - Aktionen wie den Spaziergang verzichten oder sie gar als sinnlos bezeichnen, disgredieren wir uns selbst. Jede einzelne Revolution auf der Welt fängt im Kleinen an. Wenn auf dem Spaziergang nur 3 Leute zum Denken angeregt werden, wenn nur 3 Leute lernen, das bGe zu denken und als echte Alternative zu sehen, dann ist schon viel viel gewonnen.

    Sicher ist es klar, dass die Obrigkeit ihren Herrschaftsanspruch derzeit nicht einfach so hergeben wird. Das haben alle gemerkt, nicht erst heute, sondern schon vor Jahren. Und? Solln wir uns dann zurücklehnen und es hinnehmen? Uns gedanklich damit abfinden? Oder lieber die Orte und Menschen suchen, die bereit sind, dagegen anzukämpfen?

    Hab Mut! :) Die Kraft kommt von allein.

    Gundi

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  4. @Jörg Tippmann

    seh ich auch so. Das Grundeinkommen wird nur ein Teil eines menschlichen Systems sein und nicht der bestehenden Kleptokratie (Wiki: aus griechisch kléptein, „stehlen“ und krateïn, „herrschen“: „Herrschaft der Plünderer”, „Diebesherrschaft“) wird im engeren Sinn eine Herrschaftsform bezeichnet, bei der die Herrschenden willkürliche Verfügungsgewalt über Besitz und Einkünfte der Beherrschten haben und entweder sich oder ihre Klientel auf Kosten der Beherrschten bereichern.)werden können.

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