31. Oktober 2010

Was sagt Ihr dazu?


WELT AM SONNTAG
Ein Wort zur Menschenwürde

"Armenpflege" war gestern, heute gibt es "Leistungsempfänger". Gerd Habermann glaubt, dass unsere Sprache ein falsches Verständnis von Solidarität spiegelt

Von Gerd Habermann
...
"Aber mit dem sich ausbreitenden gesetzlichen Mindestlohn, den unabdingbaren Lohntarifen oder gar einem bedingungslosen Grundeinkommen wird gerade der entgegengesetzte Weg begangen. Niemals sollte es menschenunwürdig sein, sich seinen Lebensunterhalt selber verdienen zu müssen, sei es mit Schuhputzen, Brötchenaustragen oder Straßenfegen."..........

30. Oktober 2010

Einatmen-Ausatmen-Dasein


Ich freue mich, wenn wir uns bei unserem Fest oder der Anhörung begegnen. Vielleicht auch bei der Studienvorstellung am Freitag morgen, oder der Filmberlinpremiere am Freitag abend. Ich werde die Grundeinkommensdemo eher am Rande verfolgen, da ich mich nicht verausgaben möchte. Ich möchte möglichst aufmerksam und ausgeruht bei der Auschusssitzung präsent sein.
Gerade versuche ich Namen und Gesichter der Mitglieder des Petitionsauschusses zu verbinden und bereite meine Ansprache vor. Ich habe viele schöne Gespräche geführt,meinen Horizont erweitert und dazu gelernt. Vielen Dank! Manche Begegnungen und Veranstaltungen waren mit einer kleineren oder größeren Reise verbunden. Familie, meine schöne Arbeit als Tagesmutter und jede Menge Grundeinkommen. Ich bin recht erschöpft gerade und möchte die letzte Woche nutzen um mich in Ruhe vorzubereiten und zu erholen. Ich reduziere meine Internetarbeit auf das Allernötigste und bitte Euch um Verständnis, dass ich es einfach zur Zeit nicht mehr schaffe alle Mails und Facebooknachrichten zu beantworten.
Ein schönes Wochenende , Susannne

26. Oktober 2010

Streit der Woche: Macht Grundeinkommen faul?


Unter der für mich seltsam klingenden Rubrik "Streit der Woche" , schreibt ALEM GRABOVAC am 26.10.2010:
"Macht das Grundeinkommen faul?
Geld für alle, ohne Gegenleistung: Das verspricht das Grundeinkommen, mit dem sich der Petitionsausschuss des Bundestages beschäftigt - eine verrückte Idee? ""
Vielleicht wollt Ihr ja gerne mitdiskutieren....
Ich persönlich freue mich über jede Woche ohne Streit und die Quitten hat nichts faul gemacht, nicht der Regen, nicht der Herbst, nicht die verstreichende Zeit, und schon gar nicht das Grundeinkommen. Wir haben sie, ganz unfaul, aufgelesen.....
Entschuldigt bitte, aber diesen Satz " Macht das Grundeinkommen faul? "finde ich mittlerweile so absurd wie die Frage , verbessern lila Schuhe die Sehschärfe?
Ich freue mich auf interssante Fragen. Die gibt es wahrlich genug, aber immer die gleiche hohle Standardblödfrage macht mich wütend....

23. Oktober 2010

Am Besten, wir alle zusammen!


Dieses Bild kann gerne als E-Card verschickt werden.

Wie wird eine Idee Realität? Nachdenken, entscheiden, und handeln, indem ich Raum und Zeit zur Verfügung stelle.....Arbeit eben. Für mich persönlich ist es eine große Freude und Ehre an der Idee "bedingungsloses Grundeinkommen von Allen für Alle" mitarbeiten zu dürfen.
Wie wollen wir leben? Wie soll unsere Gemeinschaft gestaltet sein? Wie soll unser Steuersystem am Besten aussehen und organisiert sein? Wie hoch soll mein Grundeinkommen sein , so dass ich mich damit wirklich sicher fühle? Wie erreiche ich Menschen , die noch nie auf die Idee Grundeinkommen gestoßen sind? ...Viele Fragen, noch viel zu tun.


Begegnen, Kennenlernen, gegenseitige Inspiration, zusammenarbeiten, feiern. Damit wir all das tun können und gemeinsam weiter am Thema arbeiten, denn die Anhörung ist ja sicherlich kein Endpunkt, sondern nur ein weiterer Schritt, haben wir uns entschlossen die Sophiensäle anzumieten, und einen Begegnungs- und Festraum zu schaffen.
Natürlich kostet das Geld. Vielleicht ist es uns möglich das nötige Geld gemeinsam aufzubringen.
Das wäre toll. Vielleicht haben Sie Lust auf diese Weise am Gelingen mitzuwirken. Wir haben natürlich auch viele Stiftungen angefragt. Jeder Beitrag ist willkommen, damit unser gemeinsames Fest gelingen kann:
Hamburger Netzwerk Grundeinkommen e.V.
Kto.Nr. 2008 366 700
BLZ 430 609 67
GLS Bank
Betreff: DasFest

Ab einem Betrag von 50,00 € und bei Angabe der vollständigen Adresse stellen wir gerne Spendenquittungen aus.
Ein weitere große Hilfe ist es, die Presse zu informieren. Vielleicht können Sie Ihre persönliche Kontakte nutzen, oder haben eine gute Idee. Hier Material das Sie gerne verwenden können:
Pressemitteilung/Susanne Wiest
Pressemitteilung des deutschen Bundestags
Einladung zur Veröffentlichung der Studienergebnisse zum Bedingungslosen Grundeinkommen mit anschließender Diskussion
Festprogramm
www.grundeinkommen-dasfest.de
Liebe Grüße, Susanne Wiest

20. Oktober 2010

Ein zweiter Saal wird bereitgestellt....


Soeben habe ich folgende Mail erhalten:

"Sehr geehrte Frau*******,

Ihre Anmeldung wird bestätigt. Bitte teilen Sie noch Ihr Geburtsdatum mit.
Aufgrund der starken Besucheranfrage möchte ich darauf hinweisen,
dass es keine Sitzplatzreservierungen gibt.
Es wird ein zusätzlicher Sitzungssaal bereitgestellt für eine Live-Übertragung.
Einlass für Besucher: ca. 12.30 Uhr
Sitzungssaal: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Raum 3101 oder Veranstaltungsfoyer)

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dagmar Schrinner"

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich um dabei zu sein:
Wendet Euch bitte direkt an das Sekretariat des Petitionsauschusses.
DEUTSCHER BUNDESTAG

Sekretariat des Petitionsausschusses

Platz der Republik 1,
11011 Berlin
Tel.: (030) 227 35257

E-Mail: post.pet@bundestag.de

Liebe Grüße, ich bin gespannt wie das weitergeht mit der Raumfrage....

18. Oktober 2010

Herzliche Einladung


Wir wollen uns treffen, kennenlernen, einander zuhören, feiern und das Thema Grundeinkommen gemeinsam bewegen. Das geht im November besser mit einem Dach überm Kopf.
Wir feiern am 7.11 und am 8.11. in den Sophiensälen/Berlin. Ich freue mich!
http://www.grundeinkommen-dasfest.de/

17. Oktober 2010

Bundesweite Aktion zur Petition für ein Grundeinkommen: Besuch Deinen Abgeordneten!


Eine klasse Aktion der Kölner Initiative Grundeinkommen. Für alle Informationen zur Aktion bitte den Link anklicken....
"Viele Abgeordnete freuen sich, wenn sich die Wähler aus ihren Wahlkreisen für deren Politik interessieren. Also bringen Sie etwas Zeit mit und unterhalten sich mal intensiv über das Thema BGE. Um einen bleibende Eindruck zu hinterlassen wäre es toll, wenn Sie noch etwas Informationsmaterial mitbringen würden und z.B. zur Vorbereitung auf die Anhörung den Film „Grundeinkommen“ ihrem Abgeordneten in die Hände drücken (den Film können Sie vorher aus dem Internet herunterladen und ihn dann auf eine DVD brennen – am besten in einer Version, die man auch auf einem handelsüblichen DVD-Player abspielen kann)."

Interessant,inspirierend und heiter...





waren unsere Gespräche über Morgen in Hamburg.
Ein volles, schönes Wochenende voller Begegnung und Austausch.
Herzlichen Dank an die Menschen des Hamburger Netzwerkes Grundeinkommen für Ihre Arbeit und Ihr Engagement. Das Thema Grundeinkommen gemeinsam in so einem liebevollen und menschlich warmen Rahmen bewegen zu können ist eine Freude.
So eine Veranstaltung zu stemmen ist eine große Leistung und natürlich auch eine finanzielle Herausforderung. Vielleicht wollen Sie sich noch gerne mit einem mithelfenden Beitrag beteiligen.

15. Oktober 2010

Rege Bürgerbeteiligung!


Die Plätze sind tatsächlich schon wieder alle belegt
Ich habe soeben mit Frau Schrinner gesprochen und habe angeregt, wenn kein größerer Saal mehr da sein sollte, zumindest eine Art Public Viewing vor Ort im Bundestag anzubieten.
Am Montag ist der zuständige Referatsleiter wieder da und die Angelegenheit wird dann besprochen werden.
Ähnliche und andere Vorschläge kamen laut Frau Schrinner schon von verschiedenen Seiten.
"Von den Gästen?"
Antwort." Auch".
Ich bin wirklich gespannt.

Es ist nicht genug Geld da-wirklich nicht?


Das Thema im Forum auf NDR Info am 07. Oktober um 20.30 Uhr lautet: "Es ist nicht genug Geld da - wirklich nicht? Wie reich sind die Deutschen?" Ein Feature von Winfried Roth.
Sehr hörenswert!

12. Oktober 2010

Schon wieder voll?


Soeben habe ich folgende Mail erhalten. Ich werde morgen Nachmittag im Bundestag anrufen und nachfragen.
Liebe Grüße, Susanne


Liebe Susanne,

also bei mir ging das nicht mehr mit der Anmeldung. Ist der Raum wirklich größer, oder einfach nur ein anderer?

Würde gern mit dabei sein, wenn es da nochmal räumliche Erweiterungen gibt, stellst Du es bestimmt auf Deiner Homepage ins Netz und dann sehe ich es ja....

Viel Glück
*****

Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

Von: Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss
Datum: 12. Oktober 2010 08:20:27 MESZ
An: *******
Betreff: Re: Anmeldung zur öffentlichen Anhörung

****** schrieb:
*Anmeldung zur öffentlichen Anhörung*
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich melde mich hiermit an zu der öffentlichen Anhörung der Petition von Susanne Wiest am 08.11.2010 in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr im Sitzungssaal
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal (Raum 3101), Adele-Schreiber-Krieger-Str. 1.
Ich bitte um eine Bestätigung meiner Anmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
**********


Sehr geehrte Frau*****,

leider können keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden.


Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dagmar Schrinner

8. Oktober 2010

Ich freue mich auf Hamburg!


"www.ueber-morgen.org

Diskussion: WIE DAS GRUNDEINKOMMEN DEN KAPITALISMUS VERÄNDERT

Mit
- Gabriele Fischer, brand eins
- Daniel Häni, unternehmen mitte
- Wolfgang Engler , Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch"
- Ralf Fücks, Leiter der Heinrich Böll Stiftung
und hier eine schriftliche Rezension des Gesprächs, das am 23.09.2010 stattfand.
Hier findet Ihr die nächsten Veranstaltungen in Hamburg, Mitte Oktober.

7. Oktober 2010

"Unterbrecht die Monologe, macht mit !"

Daniel Häni im Interview bei der Veranstaltung Gespräche über Morgen in Hamburg, Ende September. Ich freue mich schon auf die Veranstaltung 15/16. Oktober in Hamburg/Kampnagel.

Demokratie braucht Platz *


Wir ziehen um in den wohl größeren Sitzungssaal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

Einen herzlichen Dank an die Damen und Herren der Bundestagsverwaltung für diese schnelle Reaktion:

"Sehr geehrte Frau Wiest!

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass sich der Sitzungssaal für die öffentliche Sitzung geändert hat.
Nunmehr ist folgender Sitzungssaal vorgesehen:

Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Anhörungssaal (Raum 3101)
Adele-Schreiber-Krieger-Str. 1


Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
*** "

Anmelden sollte also erstmal wieder mit Erfolg möglich sein....((-:
Liebe Grüße, Susanne

*Zitat:Daniel Häni

6. Oktober 2010

Schön dass Ihr alle kommt!

Initiative Grundeinkommen meldet:
Grundeinkommens-Petition: Europa-Saal zu klein !

Da ich auch schon eine entsprechend Nachricht einer Mitunterzeichnerin erhalten habe, habe ich vorhin im Sekretariat des Petitionsausschusses angerufen: Der Andrang ist bemerkenswert und es wird nach einer Lösung gesucht.
Vorschlag: Einfach weiter anmelden.Vielleicht bitte Ihr auf eine Liste gesetzt zu werden?
Liebe Grüße, ich freue mich, Susanne

5. Oktober 2010

Grundeinkommen im Bundestag!



Heute in der Post! Nun ist es amtlich!
Die Sitzung ist öffentlich und ich freue mich wenn Ihr kommt und dabei seid!
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich:
Wendet Euch bitte direkt an das Sekretariat des Petitionsauschusses.
DEUTSCHER BUNDESTAG

Sekretariat des Petitionsausschusses

Platz der Republik 1,
11011 Berlin
Tel.: (030) 227 35257

E-Mail: post.pet@bundestag.de

Ich freue mich!
Liebe Grüße, Susanne


1. Oktober 2010

Der zweite Teil der friedlichen Revolution..


Als ich Christian Führer aus Leipzig, ehemaliger Pfarrer der Nicolaikirche gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit im Radio hörte fragte ich mich ob er schon vom bedingungslosen Grundeinkommen gehört hat?
Auf dieser Seite findet Ihr eine Abschrift des Interviews und den Link zum Nachhören. Hier die Auszüge, die die Frage in mir auslösten:

"Führer: Für mich ganz besonders: Wir sind ja als Kirchenleute besonders von Jesus her an die gewiesen, die an den Verhältnissen leiden, an welcher Stelle auch immer, und ich denke, ein Problem, das mit der friedlichen Revolution und der Einheit Deutschlands noch nicht gelöst worden ist - ich nenne das manchmal den zweiten Teil der friedlichen Revolution -, steht uns noch bevor. Wir brauchen eine gerechtere Wirtschaftsform, die besser zu dieser wunderbaren Form der Demokratie passt. Also ich stelle mir darunter vor, dass eine solidarische Ökonomie entwickelt wird, die Jesus Mentalität des Teilens praktiziert, also Teilen von Bildung, Arbeit, Einkommen und Wohlstand, und das Ganze findet statt unter den erschwerten Bedingungen des Wohlstandes. Also da steht uns noch was bevor.

Armbrüster: Wäre das so eine Art Kommunismus light?

Führer: Nein, so würde ich das nicht nennen. Ich würde diese Form der Demokratie, erkämpft durch das Volk, eine Selbstbefreiung aus einer Diktatur, ein ungeheuerer Vorgang und vor allem eine friedliche Revolution, eine Revolution ohne Blutvergießen nennen, die im Geist Jesu der Gewaltlosigkeit aus den Kirchen kam und auf den Straßen und Plätzen praktiziert wurde. Dazu müssen wir sagen, von da ausgehend, in derselben Intention der Gewaltlosigkeit die bestehende Wirtschaftsordnung so zu verändern, auf friedliche Weise versteht sich, dass sie besser zu dieser Demokratie passt. Einen Namen dafür habe ich jetzt noch nicht gefunden."