15. Juli 2010

Es ist höchste Zeit...


..wirklich zusammenzuleben und untereinander zu teilen. Aller Fortschritt, alle Errungenschaften sind wertlos, wenn sie nicht uns Menschen, der Mitwelt, dem Leben und der Liebe dienen.
Realität in einem der reichsten Länder der Erde: Hunger in Deutschland. Armut im Überfluss. Total verrückt.
Es wird öffentlich thematisiert, wir wissen Bescheid, ich sehe die Armut in meinem Lebensumfeld. Und doch rührt sich wenig. Stehen wir auf? Ändern wir unserer Leben? Beginnen wir mit dem Schenken und Teilen?
Was meint Ihr?

5 Kommentare:

  1. Ich bin dabei. Hab aber nicht viel. Nur Hartz 4 Aufstockung und mit 51 Jahren Frührentner. Wenn irgendwo was übrig ist, ich nehme es gerne.
    Ich habe noch ein altes Fahrrad abzugeben. Der Reifen hinten muss neu und das Tretlager knackt etwas. Aber sonst gibt es die Sozialkaufhäuser, Tafel, Möbelbörse, Tauschbörsen usw.
    Wie wollen wir das machen ?
    Porto und Paket ist zu teuer......

    Hier gibts auch Armut:
    .
    http://www3.ndr.de/sendungen/doumentationen_reportagen/media/diereportage152.html
    .

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  2. Ich hab's:

    - Wir pachten Land
    - Bauen darauf Obst, Gemüse, usw. an
    - verteilen es an die Armen

    Wie wär's damit ?

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  3. Hallo Susanne,

    ja, es wird aller höchste Zeit.

    Zurzeit gibt es zwei Aktionen, die es m. E. zu unterstützen gilt:

    1. eine Petition an die Bundesregierung gegen das geplante Sparpaket und für gerechtere Verteilung.
    Siehe:
    www.campact.de/spar/sn1/signer

    2. die Vorbereitung der am 6. November stattfindende Großdemo für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
    Siehe:
    www.unternimm-das-jetzt.de

    LG :-)

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  4. "Stehen wir auf" ist immer gut - und war lange genug jetzt nicht mehr :). Es wird höchste Zeit, man fragt sich ohnehin, was noch geschehen muß, bis ins Bewußtsein aller kommt, was längst da ist, nur durch Schönfärberei dauernd in Vergessenheit gerät.

    Und außerdem geht es immer auch um sogenannte KLeinigkeiten - wie etwa, daß wir für die Demonstration am 6.November vor der Bundestags-Anhörung schöne Plakate haben, die wir dann in allen Städten irgendwann ab Oktober aufhängen können...Die Leute müssen von uns wissen - alle, auch die, die einfach nur in ihrer Stadt um die Ecke gehn, einkaufen, was weiß ich, und sonst wenig beachten....(inzwischen sind das ja Mehrheiten. Auch die müssen uns kennenlernen^^)

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  5. Klar, wenn ich die Sprüche zur Hartz-IV-Debatte höre, muss ich sagen: Eine gesunde Demokratie verträgt 3,23 Prozent Faule. Die gab es schon immer. Ich bin ja längst für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ich nenne es Menschengeld, weil die einzige Gegenleistung dafür sein soll, Mensch zu sein.

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