29. November 2009

Perspektiven


Eva und Wolfgang aus Hamburg haben uns besucht über das Wochenende. Eva hatte die schönen Wahlbewerbungspostkarten gestaltet und Wolfgang die Plakate aufgehängt...Wir haben uns viel unterhalten über Grundeinkommen, Geld und Demokratie.
Mit der Wahlbewerbung bin ich ja auch in direkten und nahen Kontakt mit vielen Details unseres Wahlsystems gekommen, die ich früher mehr aus der Ferne wahrnahm... und vieles finde ich nicht stimmig...
Da ich es nach wie vor gut finde, möglichst leicht und frei zu agieren, habe ich folgende, sicher nicht perfekte, Petition gestellt. Mal sehen was draus wird.....ob sie angenommen wird......
Liebe Grüße und eine schöne Woche, Susanne

23. November 2009

Danke für die tollen Ideen


Ich fühle mich gerade wie ein Huhn das etwas ausbrütet.... und ich weiß noch nicht mal was. Die neue Idee, so eine kommt, ist noch nicht greifbar. Aber irgendwas will werden. Und der Bundestag mit und ohne Anhörung , je nach dem, steht ja auch noch im Raum. Klar geht es weiter. Habe mir gestern die Filme von Margrit Kennedy und Bernard Lietaer, zur Zins - und Geldthematik , angesehen. Sehr informativ und aufklärend. In einem Gespräch mit Daniel (Danke!) eben, wurde mir klar, ich kann schlecht die Abschaffung des Zineszins fordern. Und da ich kein überflüssiges Geld habe, kann ich noch nicht mal zinslos verborgen. Aber das Grundeinkommen ist nah bei mir, da kann ich ganz leicht sagen, das wünsche ich mir für uns, für mich. Und dann alles tun, politisch, gesellschaftlich, künstlerisch, geistig,.....,...was mir sinnvoll und schön erscheint um auf dem Weg wieder einen Schritt weiter zu gehen. Wie groß so ein Schritt dann ist, weiß ich vorher nie. Erst nachher. Ein Gefühl von Stimmigkeit brauche ich um den Schritt machen zu wollen und zu können. Und das braucht gerade ein bisschen Zeit. Spüren, Warten, Ruhen und Brüten.

17. November 2009

Nachwahlüberlegungen 1


Die Erlebnisse, entstanden durch die Teilnahme an der Bundestgaswahl, verdaue ich immer noch.
Auf der Strasse , im Wartezimmer meiner Ärtztin, beim Einkaufen im Supermarkt haben mich "fremde" Menschen angesprochen: "Ich habe Sie gewählt" Eine junge Frau fragte sogar "und wie gehts nun weiter?".
Wer eine parteifreie Kandidatin wie mich, oder eine kleine Partei gewählt hat, hat nun womöglich keine Vertretung im Bundestag sitzen. Vier Jahre lang! Nicht vertreten, nicht repräsentiert. Vielleicht wählen viele Leute deshalb eher taktisch, oder gleich den vermeintlichen Sieger.
Die nicht "gewonnen" haben, sind total ausgebotet. Das macht keinen Spaß, ich finde es undemokratisch und es gefällt mir einfach nicht. Wie können wir das anders machen?
1485 Menschen haben hier im Wahlkreis das Grundeinkommen gewählt. Was machen wir nun, frei, eigenverantwortlich und zusammen?
Ich freue mich über Eure Ideen und Demokratiegedanken!
Liebe Grüße, Susanne

16. November 2009

Filme verschicken


Heute war ein sehr schöner Arbeitstag in unserem kleinen Kindergarten. Spielen, Filzen und Apfelstrudel backen...
Gerade habe ich Päckchen gepackt. Für Franz Alt, Margrit Kennedy und Anselm Bilgri.Ich habe diese Drei Ende Oktober in Bad Wörishofen kennengelernt. Ich bin beeindruckt, wie lange sie sich schon für Ihre Themen einsetzten. Frau Kennedy über 20 Jahre! Seit 2 Jahren stößt Sie nun auf stetig wachsendes Interesse!
Hut ab vor dieser fröhlichen Geduld und diesem langen Atem!
Ich verschicke den Grundeinkommensfilm von Daniel und Enno und ein paar Postkarten von unserer Wahlbewerbung . Und freue mich auf Austausch und Zusammenwirken.

13. November 2009

Erholt zurück und wieder da


Seit dem 11.11. ist meine Grundeinkommenspause beendet.
Wie fange ich wieder an, was gibt es zu berichten? Was gibt es zu tun?
Das ist mir noch gar nicht klar.
Zwei Grundeinkommenstermine habe ich trotz glücklicher Pause wahrgenommen. Einmal eine interessante,gut besuchte und lebhafte Diskussionsveranstaltung bei einer katholischen Studentenverbindung in Greifswald. Das andere war eine Einladung zum "Wörishofener Herbst". Dort habe ich Margit Kennedy kennengelernt. Ihr Thema ist das Geld-und Zinseszinssystem
Wir saßen zusammen auf dem Podium und haben festgestellt, dass sich die beiden Themen ergänzen können.
Ein Grundeinkommen schafft auch Zeit und Raum nachzudenken und sich gesellschaftlich wichtigen Themen zu widmen, so man möchte. Wie leben wir zusammen , wie will ich zusammenleben...?
Das momentane Geldsystem ist so strukturiert, dass das Geld immer dahin flutscht, wo schon eine Menge davon ist....daran würde ein Grundeinkommen allein erstmal nichts ändern.
Wollen wir das so und was können wir tun?
Was wollen wir? Was will ich? Was kann ich tun?
Aufruhr an den Universitäten, Unruhe im Land. Die Zeit ist reif für grundlegende Veränderung!
Und wenn uns gelingt was wir wollen, und uns für unsere Zukunft wünschen, dann wird es richtig gut!
Liebe Grüße an Euch Alle, Susanne