17. November 2009

Nachwahlüberlegungen 1


Die Erlebnisse, entstanden durch die Teilnahme an der Bundestgaswahl, verdaue ich immer noch.
Auf der Strasse , im Wartezimmer meiner Ärtztin, beim Einkaufen im Supermarkt haben mich "fremde" Menschen angesprochen: "Ich habe Sie gewählt" Eine junge Frau fragte sogar "und wie gehts nun weiter?".
Wer eine parteifreie Kandidatin wie mich, oder eine kleine Partei gewählt hat, hat nun womöglich keine Vertretung im Bundestag sitzen. Vier Jahre lang! Nicht vertreten, nicht repräsentiert. Vielleicht wählen viele Leute deshalb eher taktisch, oder gleich den vermeintlichen Sieger.
Die nicht "gewonnen" haben, sind total ausgebotet. Das macht keinen Spaß, ich finde es undemokratisch und es gefällt mir einfach nicht. Wie können wir das anders machen?
1485 Menschen haben hier im Wahlkreis das Grundeinkommen gewählt. Was machen wir nun, frei, eigenverantwortlich und zusammen?
Ich freue mich über Eure Ideen und Demokratiegedanken!
Liebe Grüße, Susanne

18 Kommentare:

  1. hallo liebe Susanne
    Grundeinkommen
    einfach mal schon leben_
    das ist es was ich seit einem Jahr tue_
    diese seite ist durch deine Petition zu mir gekommen_jetzt berichte ich hier www.vitamoney.ning.com
    melde dich doch jetzt mal an und erforsche es in Greifswald_monatlich mit 100 Dank
    Das ist ein Anfang 2500 Menschen erforschen es bereits und täglich werden es mehr_
    jeder ist eingeladen
    love
    Vitama

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  2. Liebe Susanne,

    schön dich wieder zu lesen - das hat mir gefehlt.

    Ich fände es toll wenn ihr, also du und die 1485 Menschen, sich mal treffen könnten - ein großangelegter Open Space - um gemeinsam Ideen zu entwickeln wie es möglich ist sich auch ohne "aktiven Vertreter im Bundestag" vertreten zu können.
    d.h. ja nicht dass alle was machen müssen, sondern jeder sich mit seiner Meinung und seiner Kreativität einbringt - und dann jeder das umsetzt und tut was ihm/ihr entspricht.

    Das fände ich schön.

    liebe grüße und hoffentlich auf bald. tanja

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  3. Hallo Susanne,

    es ist nun mal in einer Demokratie so, dass sich die Minderheit der Mehrheit vorübergehend „beugen“ muss. Für so eine grundlegende Strukturänderung wie dem BGE muss nun also erst einmal eine Mehrheit erreicht werden. Und da wir in einer Parteien-Demokratie leben, muss sich nun entweder eine etablierte Partei der Sache annehmen oder die Grundeinkommens-Bewegung gründet eine eigene Partei. Deswegen mein Vorschlag: Sollte sich bis Mitte 2012 keine etablierte Partei zum BGE bekannt haben (Die Grünen sind da ja der große Hoffnungsschimmer), sollte ernsthaft die Gründung einer eigenen Partei für das Wahljahr 2013 angedacht werden. Die Wahl vergangenen September kam irgendwie zu früh. Jetzt haben wir aber 4 Jahre Zeit für den großen Streich ;-))

    Beste Grüße,
    Hendrik

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  4. Ja, Minderheit der Mehrheit beugen geht ja noch, aber gar keine "-heit"sein weil man gar nicht in dem Demokratiehaus vertreten ist finde ich schon bemerkenswert...
    Parteien finde ich mittlerweile so unattraktiv, auch durch meine Erlebnisse bei der Kandidatur, dass ich nicht so genau weiß wie wir das anstellen können.... Ich habe Radiosendezeit bei einem kleinen Regionalsender angeboten bekommen. ... das ist vielleicht auch eine gute Möglichkeit...
    Danke fürs gemeinsame Nachdenkne!!!

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  5. PS:Ich habe nämlich mit der Zweitstimmen die Piraten gewählt und bin nun wirklich "außen "vor.....
    Oder eben bürgerbewegt und immer mitten drin!

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  6. hmm liebe susanne, einfach weitermachen. die idee ganz oben ist keine schlechte.
    sich mit fachleuten aus allen bereichen zusammensetzen und einen naehrboden schaffen fuer eine neue gesellschaftsform auf der basis eines bge und anderem integriert. dieses dann in einem kleinprojekt umsetzen um es dann auf die gesellschaft uebertragen zu koennen.
    herzlich
    anka

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  7. Hallo Susanne

    Es wird auf jeden Fall wichtig Bundnisse einzugehen,da denke ich durchaus auch an die Piratenpartei,dort wird schließlich auch über ein BGE nachgedacht und es würde gut zu dieser Partei passen.Auf jedenfall wäre es gut wenn die Bündnisspartner sich für ein ausreichendes und emanzipatorisches BGE einsetzten,da denke ich z.B. an Attac,die Linke mit Katja Kippling(sitzt ja im Bundestag !) auch wäre es sehr wichtig endlich die Gewerkschaften für ein BGE zu gewinnen (dass wäre dann die halbe Miete zur Durchsetzung).Gegen die unsoziale Politik von schwarz/gelb sollte mobil gemacht werden und dafür das BGE als Alternative dargestellt sein.
    Vielleicht sollte man/frau nicht auf ein BGE warten und schon jetzt neue soziale Netzwerke für gegenseitige Hilfe organisieren oder sich Gemeinschaften anschliesen - www.eurotopia.de auch die obige Idee von Vitamoney ist überlegenswert - www.joytopia.net

    Lieber Gruß
    Guido

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  8. "Vielleicht sollte man/frau nicht auf ein BGE warten und schon jetzt neue soziale Netzwerke für gegenseitige Hilfe organisieren oder sich Gemeinschaften anschliesen - www.eurotopia.de auch die obige Idee von Vitamoney ist überlegenswert - www.joytopia.net"
    genau, denn es geht ja um mehr als "nur" um ein bge!
    das ziel ist eine neue kultur! eine kultur aus dem herzen. parteien arbeiten nach einem alten system. neue loesungen muessen entwickelt werden!
    herzlich
    anka

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  9. Allein aufgrund des Namens ist die Piratenpartei keine gute BGE-Plattform. Genauso wie "Die Violetten". Die habe ich übrigens mit der Zweitstimme gewählt und bin nun auch "außen" vor. Aber das wußte ich schon vorher.

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  10. Ja , liebe Anka. Ich finde auch es geht um eine andere Kultur und deshalb stellt sich mir die Frage nach einem kulturvollen, kreativen und neuen Umgang mit all den abgegeben Stimmen.Da ist so viel Vertrauen mit dabei....
    Lieber Hendrik,Ich wusste das auch vorher , aber jetzt wird es mir bewusst, was wir da eigentlich machen....

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  11. Herzliche Grüße und Danke an Euch! Ich arbeite morgen früh, Gute Nacht....

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  12. eine neue welle...wundervoll...ja vertrauen ist ein gutes schlagwort...gute nacht!
    liebe gruesse
    anka

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  13. Liebe Susanne!
    Also, ich finde das mit dem Radio ganz gut. Medienpräsens halte ich für sehr wirksam. Sieht man ja auch wieder an der Medienverbreitung der "Schweinegrippe". Das ergreift die Menschen. Auch gibt es viele, die das Internet nicht so nutzen....
    Habe auch ein wenig Informationen und eine Nachlese gestreut, allerdings nur im kleinen Friedrichshagen/Köpenick von Berlin. http://www.maulbeerblatt.com/2009/11/jeder-sein-konig/#more-2471
    Ob es wohl möglich wäre, wie in Namibia ein Forschungsprojekt für eine kleine Region in Deutschland auf die Beine zu stellen? Über irgendeine Uni, Spendengelder? Vielleicht auch über Inserate, wer würde in ein solches Projekt gehen? Ziele ausarbeiten.... Naja, hat vielleicht ein bisschen was von big brother, aber möglicherweise kommt noch ein weiteres Projekt dazu und noch eines und auf einmal haben wir alle das Grundeinkommen. Vielleicht so wie man Samen aussät.
    Noch ne Partei gründen, halte ich wirklich für zuviel. Besser ist es eine der bestehenden Parteien komplett für das Grundeinkommen zu bewegen. Dürfte effektiver sein.....

    Liebe Grüße
    Ines

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  14. Ich hoffe eben, dass die Bundestagswahl 2013 so eine Art Volksabstimmung über das Grundeinkommen wird. Dazu auch dieser Artikel:
    http://www.gea.de/detail/1412726

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  15. Wie weiter ?
    Ganz einfach !
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  16. Liebe Susanne Wiest
    Erst einmal freu ich mich mal wieder etwas von Ihnen zu hören.
    Ich hätte für das "Weitermachden" vielleicht eine gute Idee. Gerade habe ich mir einmal das Programm angesehen und das Lied der "Violetten" angehört. Ich glaube das es ein gutes und richtungsweisendes Lied sein könnte,auch weil diese Partei das BGE in ihrem Programm hat.Vielleicht wäre das der richtige Weg? Eine Überlegung ist es allemal wert!

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  17. hallo susanne -
    wir stellen das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen und auch Dein Blog auf unser Portal, denn es ist ein Grundthema und ein globaler Lösungsansatz... Deine Frische und Natürlichkeit sind immer wieder eine Freude.

    Herzliche Grüße aus der Nähe von Strausberg
    Nane Busse

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